Rick Future Podcast #27 – jetzt in eurer Galaxis!

Der neue Rick Future Podcast ist da! Das Hauptaugenmerk liegt diesmal auf Rick Future FM, unserem neuen Sender, sowie dem Rick Future-Adventure, das wieder volle Fahrt aufgenommen hat – hierzu führt Tim Gössler ein Interview mit Sascha Gundlach von MetalPop Games. Zum Abschluss gibt es einen neuen Eintrag in die Rickipedia, diesmal über das Volk der Karsilim.

Ich wünsche euch dabei – wie immer – viel Spaß!

 

Neues vom Rick Future-Adventure!

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Lange war es her seit dem letzten Update zum Rick Future-Adventure von MetalPop Games, aber das hat nun ein Ende.

Inzwischen gibt unter www.rick-future.com eine nigelnagelneue Website für das Adventure.

Dort findet ihr neben einigen schicken, neuen Screenshots auch ein bisschen was über die Gründe für die bisherigen, langwierigen Verzögerungen. Mehr dazu und zum Adventure im Allgemeinen gibt es auch im kommenden Rick Future-Podcast. (Und noch eine weitere, dicke Rick Future-Meldung ist im Anflug. Habt noch ein bisschen Geduld!)

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Galaktische Gestalten: Die Aliens von Rick Future, Teil 2

Lange ist es her seit dem ersten Teil der Galaktischen Gestalten™, aber inzwischen ist die Bildergalerie der Rick Future-Aliens um drei neue Beiträge reicher. (Diese waren zwar bereits auf der Rick Future-Seite zu sehen, aber ich wollte trotzdem warten, bis ich wieder drei Kandidaten auf einmal zusammenfassen kann.)

Und hier kommen sie nun, wie immer wunderbar zu (digitalem) Papier gebracht vom unvergleichlichen Colin M. Winkler!

CA-IzlaakHier seht ihr einen Vertreter der Wissenschaftlerkaste der Izlaaks. Mehr über diese Spezies erfahrt ihr in diesem Podcast.

CA-GolwoneDiese Dame ist eine Golwonin des Hauses Orenias. Mehr über ihr Volk gibt es hier zu hören – und etwas mehr über die Heimatwelt der Golwonen erfährt man hier.

CA-Dru'hn - coloriertUnd hier seht ihr – brandneu, quasi direkt aus der Fabrik – einen Vertreter der Dru’hn, mit denen Rick und seine Leute es in der kommenden Second Edition von Folge 9 zu tun bekommen werden.

Colin hat das ursprüngliche Design der Dru’hn noch einmal fast grundlegend überarbeitet. Wie viel Gedanken er sich dabei gemacht hat, könnt ihr hier nachlesen – ein sehr interessanter Bericht, der wiedergibt, mit welchen gründlichen Überlegungen Colin bei jedem Design ans Werk geht.

Coming soon: Rick Future 9 & 10 – Second Edition

TeaserPoster Episode 9SEIm Sommer erscheinen die Second Editions von Rick Future 9 und 10 – wie immer mit neuem Soundtrack, überarbeiteten Skripten, nagelneuen Szenen und einigen zusätzlichen Überraschungen.

Hier seht ihr ein Teaserposter, das unser Künstler Colin M. Winkler für den kommenden Zweiteiler gezeichnet hat. Darauf wird das Auftauchen einer gewissen Spezies in angemessen düsteren Farben ankündigt. (Altgediente Rick Future-Fans wissen natürlich, wer hier gemeint ist. Neue Hörer lassen sich am besten überraschen!)

April, April!

10999317_807687749318275_4841584012575194643_nAuch wenn die meisten von euch es schon geahnt haben, muss ich doch schweren Herzens gestehen, dass die Rick Future Kids nur ein Aprilscherz waren. Ein ziemlich aufwendiger, wohlgemerkt, aber ich habe mir sagen lassen, dass dies die besten ihrer Art sind.

Vielen Dank an Justus (Rick), Jakob (Hubert) und Lotte (Evi), die den Kids ihre Stimmen geliehen haben (ganz ehrlich, als ich den Trailer das erste Mal gehört habe, hatte ich vor Rührung Tränen in den Augen) – und natürlich an Tim Gössler, der ebenfalls mitgesprochen und die Musik beigesteuert hat, sowie an Sven Matthias, den Produzenten des Trailers – und last but not least Colin M. Winkler für das großartige Cover!

(Und ja, ich weiß, viele von euch hatten sich schon auf den Plüsch-Hubert gefreut. Ich auch, Leute, ich auch.)

 

Jenseits von Reden, Folge 19 – wieder mit mir

jenseits von redenNeulich hatte ich das große Vergnügen, zum zweiten Mal in Sascha Dettbarns Podcast Jenseits von Reden zu Gast zu sein.

Wie zuvor plauderten wir ohne Netz und doppelten Boden über alle möglichen Dinge, mit denen man sich als Künstler so rumschlägt.

Dabei spreche ich auch kurz über ein Projekt, das vielleicht (oder vielleicht auch nicht) eines Tages mein Opus Magnum wird.

Hört doch mal rein!

 

Best of Indie, Ausgabe 1

best of indieBest of Indie ist ein neues eBook-Magazin, das sich – ihr ahnt es – mit Indie-Autoren und ihren Werken befasst. In der allerersten Ausgabe gibt es nicht nur ein kleines Interview mit mir, sowie eine Rezension zu Der Schatz der gläsernen Wächter, sondern auch viele interessante Beiträge von und über Kollegen aus der schreibenden Zunft.

Wer neugierig geworden ist, sollte jetzt zuschlagen – das gute Stück ist nämlich gerade gratis zu haben, und zwar hier.

Tatort Eifel – des Dramas letzter Teil

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In jener Nacht nach der Preisverleihung hatte ich einen Traum. Ich bin ein kleiner Fernsehautor mit reinem Herzen und will zu einem Wettbewerb, um dort eine Idee zu pitchen, das Skript unter den Arm geklemmt. Doch so sehr ich es auch versuche, ich komme nicht vom Fleck. Ich blicke an mir herab und sehe: Claudia Michelsen hat meine Füße am Boden festgeklebt. Ich schaue nach oben und dort steht Sylvester Groth, öffnet seinen Hosenlatz – und lässt einen kalten, goldenen Regen auf mich niedergehen, während er lacht und lacht und lacht…

Was mochte das nur bedeuten?

Einerlei. Unser letzter Tag in Daun war angebrochen und unsere Laune konnte besser nicht sein, denn wir hatten einen Plan gefasst: Nachher würden wir uns bewaffnen und eine Kugel nach der anderen verballern, solange, bis unser Durst nach Vergeltung gestillt war.

Aber die Schießerei musste vorerst hinten anstehen. Denn die Stoffbörse Der Clou war schließlich nicht die einzige Veranstaltung im Zuge des Krimifestivals. Eine andere war ein Vortrag zum Thema Sherlock Holmes im Film, gehalten von zwei TV-Dramaturgen. Als altgediente Holmes-Fans wollten Nils und ich dort natürlich mal hineinschnuppern.

Gesagt, getan. Und so wurden wir in anderthalb Stunden staunende Zeugen einiger sehr … sagen wir kreativer Auslegungen der Holmes-Geschichten. Doch es schien nicht allen zu gefallen. So murmelte der Herr links von uns in einem fort: „Stuß… die reden Stuß! Absoluten Stuß!“

Allerdings war der Titel des Vortrags tatsächlich etwas unglücklich gewählt. Treffender wäre vielleicht gewesen: Der unglaubliche Erfolg des neuen BBC-Sherlocks und wie deutsche Fernsehschaffende ihn nachäffen können, ohne dafür zu bezahlen.

Tatsächlich gingen auf die Frage der beiden Redner, wer im Publikum (das sich aus nicht wenigen Autoren zusammensetzte) eine zündende Idee für einen Zünftigen Deutschen Sherlock hätte, nicht wenige Hände hoch. Ich nehme an, die beiden Veranstalter waren darüber sehr entzückt. Ähnlich verzückt wie die weibliche Hälfte des Pärchens es war, als sie von Benedict Cumberbatch schwärmte.
Sie hörte praktisch gar nicht damit auf.

Aber es sei ihr gegönnt. Ist es nicht schön, wenn die Leute Spaß an ihrer Arbeit haben?

Wieder von dem Drang zu schießen erfüllt, sehnten sich Nils und ich uns nach dem eigentlichen Highlight des Tages. Und siehe da, tatü-tata!, schon kam die Polizei, um uns und einige andere Schießwütige einzusammeln.

Denn eine weitere Veranstaltung des Tatort Eifels war ein Besuch auf dem Schießstand der örtlichen Polizei, um dort mit echten Dienstwaffen zu schießen.

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Ich weiß nicht, wie oft ich schon geschrieben habe: „Er ging mit der Waffe im Anschlag“. Oder „er drückte ab“, etc. Theoretisch war ich mit der Macht und Wirkung von Feuerwaffen vertraut. Aber die einzigen Pistolen, die ich bis dato abgefeuert hatte, waren made in china und verschossen kleine Gummipümpel. Das Ganze würde also eine wertvolle Lektion für kommende Skripte und Projekte werden. Zumindest hoffte ich das.

Und so war es auch.

Nur ein paar Wochen zuvor hatte ich gelesen, dass es zwei Arten von Menschen gibt: die einen, die nach dem Gebrauch der Feuerwaffe nie wieder eine Pistole anfassen wollen – und diejenigen, die es kaum erwarten können, wieder zu schießen.

Ich war aus tiefstem Herzen überzeugt, dass ich zu Kategorie 1 gehören würde.

Wie sich herausstellte, hatte ich mich geirrt.

20130920_154447Stop, oder mein Autor schießt! Fühlte ich mich cool mit der Knarre in der Hand? Aber sowas von!

Benedikt Däges (siehe Foto) vom Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz führte Nils und mich mit viel Geduld und Humor in den Gebrauch der Dienstwaffen ein. Wir begannen mit Übungswaffen. Diese wiesen zwar das echte Gewicht und Gehäuse einer Dienstwaffe auf, waren jedoch mit Gasmunition gefüllt. Trotzdem gaben sie uns ein ziemlich gutes Gefühl für die Handhabung der Waffe.

Wir lernten, wie man so ein Ding zu halten hat (eine Hand um den Griff, die andere schützend darüber, den Finger niemals in Abzugsnähe, es sei denn, man hat ernsthaft vor, zu schießen), wie man ein leeres Magazin entlädt und blitzschnell ein neues einführt. Und und und.

Ihr kennt das Bild: Unser Held schleicht durch ein düsteres Treppenhaus, die Pistole in beiden Händen, die Arme angewinkelt und die Mündung nach oben gerichtet, ganz nah am Gesicht. Dramatisch, oder?

Japp. Und völliger Blödsinn.

Eine geladene Waffe ist brandgefährlich. Klingt naheliegend, ich weiß. Aber erst, wenn man mit so einem Ding geschossen hat, begreift man, wie ernst die Angelegenheit ist. Es gibt einen Grund, warum selbst Polizisten nur im absoluten Notfall zur Waffe greifen. Dementsprechend wird eine gezogene Pistole mit der Mündung Richtung Boden gehalten – denn wenn unbeabsichtigt eine Kugel losgeht, besteht dort das geringste Risiko, jemanden zu treffen.

Nachdem wir den Dreh mit den Übungswaffen einigermaßen raushatten, ging es ans Eingemachte. Wir bekamen echte, wirkliche Dienstwaffen mit echter, wirklicher – und tödlicher – Munition. Die Waffe der Wahl: eine Walther P99-Q.

Abwechselnd durften Nils und ich auf starre und bewegliche Zielscheiben schießen, die ringsum an die Wände projiziert wurden. Natürlich trugen wir dabei Kopfhörer und Schutzbrillen, denn so eine Waffe ist nicht nur markerschütternd laut, es besteht auch die Gefahr, eine Patronenhülse ins Gesicht zu bekommen, wenn sie ausgeworfen wird.

Ich glaube, ich habe mich gar nicht mal schlecht geschlagen und wenigstens die Hälfte aller Ziele getroffen. Nils dagegen – der Mann ist eine absolute Tötungsmaschine. 14 von 15 beweglichen Zielen ballert er weg, ohne mit der Wimper zu zucken.

20130920_152827Mein Tipp zum Überleben: Legt euch nicht mit Nils an.

Keine Sorge, ein Waffennarr wie dieser werte Herr hier ist aus uns nicht geworden. Dafür haben wir jetzt ein wesentlich besseres Gefühl für das, was unsere Charaktere durchleben, wenn sie von der Schusswaffe Gebrauch machen.

Wir bedankten uns herzlich für die Lektion. Danach ging es auch schon wieder Richtung Heimat. Von Ausruhen war allerdings keine Rede, denn der garstigste Umzug aller Zeiten stand unmittelbar bevor. Aber das ist eine andere Geschichte – und soll am besten niemals erzählt werden.

Nichtsdestotrotz hat uns der Tatort Eifel um einige wertvolle Lektionen bereichert:

– „Wir bleiben in Kontakt“ aus dem Munde eines Fernsehredakteurs bedeutet absolute Funkstille.

– Vertreter des deutschen Fernsehens feiern gerne – mit Vorliebe sich selbst.

– Schauspieler mit realistischen Gehaltsvorstellungen sind keine Freunde deutscher Fernsehschaffender.

– die meisten Frühstücksflocken enthalten Zucker.

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Sorry für die suboptimale Bild und Ton-Qualität!